Arbeiten beim Oberbergischen Kreis

Weitere Informationen zum Oberbergischen Kreis erhalten Sie auf der Homepage unter www.obk.de/aemter

Ansprechperson:
Sandra Ost
Telefon: 02261 88-5016

Beim Amt für Soziale Angelegenheiten des Oberbergischen Kreises ist zum 01.12.2020 eine Stelle

„Psychosoziale Betreuung"

in Vollzeit zu besetzen. Die Vergütung richtet sich nach Entgeltgruppe S 12 TVöD (Sozial- und Erziehungsdienst). Die Einstellung erfolgt unbefristet.

Die Psychosoziale Betreuung ist Teil des Amtes für Soziale Angelegenheiten im Oberbergischen Kreis. Die Psychosoziale Betreuung unterstützt Leistungsempfänger, bei denen die Kumulation und Komplexität der Problemlagen einen Umfang erreicht hat, der einer unmittelbaren Vermittlung in Arbeit entgegensteht und professionelle, zeitintensive Unterstützung erforderlich macht.

Ihr Ausbildungsprofil:

abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium der Sozialarbeit/-pädagogik (Diplom/ FH mit staatlicher Anerkennung) oder der Sozialen Arbeit (Bachelor of Arts)

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Betreuung von Empfängerinnen und Empfängern von Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem SGB II oder nach dem 3. Kapitel SGB XII, bei denen auf Grund besonders schwieriger Problemlagen eine Betreuung durch die Arbeitsvermittler/innen des Jobcenters Oberberg oder durch die Sozialhilfesachbearbeiter/innen der örtlichen Sozialämter nicht ausreichend ist. In die Betreuung muss auch das gesamte familiäre und weitere soziale Umfeld des Betroffenen einbezogen werden. Die psychosoziale Betreuung setzt ein, wo „normale“ Sozialarbeit aufhört.
  • Aufsuchende Sozialarbeit im persönlichen Lebensumfeld der Betroffenen
  • Unterstützung und Beratung Betroffener in vielfältig und kumulativ bestehenden Problemlagen - insbesondere körperliche und seelische Krankheiten sowie Behinderungen, Sucht, langjährige Arbeitslosigkeit, gravierende familiäre Probleme, häusliche oder sexuelle Gewalt, Überschuldung, sprachliche Defizite, Analphabetismus, Wohnungslosigkeit, Verwahrlosung, Suizidgefährdung
  • individuelle Erarbeitung einer verbindlichen Hilfe- und Ausstiegsplanung; aufgrund der Individualität der Problemkomplexe gibt es keine einheitlichen Handlungsschemata
  • Vermittlung in weitere Hilfsangebote und Koordination der einzelnen Hilfen
  • Intensive Zusammenarbeit mit allen für den Hilfeprozess notwendigen Fachdiensten und Institutionen, Nutzung bestehender Netzwerke

Wir erwarten:

  • Einschlägige Berufserfahrung
  • Team- und Kooperationsfähigkeit
  • Hohes Maß an Belastbarkeit         
  • Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Beratungskompetenz (Gesprächsführungsqualifikation, Fähigkeit zur Selbstreflexion)
  • Einfühlungsvermögen im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern
  • Besitz des Führerscheins der Klasse B

Wie bieten:

  • Mitarbeit in einem multiprofessionellen Team erfahrener, aufgeschlossener und engagierter Sozialarbeiter/innen
  • hohe Eigenverantwortung
  • gut ausgestatteter Arbeitsplatz, optional auch Telearbeitsplatz
  • Equipment und Technik, die mobiles Arbeiten ermöglicht
  • eigener, moderner Dienstwagen
  • interne und externe Fortbildungen sowie regelmäßige Supervision
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere durch flexible Arbeitszeitregelungen und -modelle
  • Betriebliche Zusatzversorgung zur Alterssicherung

Im Rahmen der beruflichen Frauenförderung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen von schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern sind erwünscht. Diese werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt; dies gilt insbesondere für Frauen mit Behinderung.

Bewerben Sie sich jetzt bis zum 12.07.2020 über unser Online-Bewerbungsportal!

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